Angebote zu "Russland" (3 Treffer)

DVD Russland Voyages Voyages FSK: 0
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Mütterchen Russland ist auch im 21. Jahrhundert unermesslich groß und stets voller Überraschungen, und Russlandreisende sind nicht selten Meister der Improvisation.Voyages Voyages besucht eine private Kolchose, auf der nur arbeiten darf, wer keinen Tropfen Alkohol trinkt. Die Abstinenz haben die Kolchosebauern durch Codieren erreicht. Dafür ist dieser Betrieb der einzige in der Region, der Gewinne verbucht, auch wenn Vorarbeiter Viktor Grigoritsch Tag für Tag mit altersschwacher Technik kämpft.Ein kollektives Erlebnis ist seit jeher eine Zugreise durch Russland. Die tagelangen Fahrten, die oft tausende Kilometer über Land führt, ist fast schon ein kleines Fest, das mit Backwerk und Picknick vorbereitet wird. Perfekt wird die Zugfahrt aber erst, wenn die Zugbegleiterin schwarzen Tee serviert. Das beste am Tee aber sind die Teegläser mit echten Silberhaltern.Von der Schiene wechseln wir aufs Wasser, um uns auf Wolgakreuzfahrt zu begeben. Tatjana Borodina ist die einzige Frau, die auf der Wolga ein Kreuzfahrtschiff steuern darf, und das tut sie mit sanfter Strenge. Eine imposante Persönlichkeit. Spätestens im Wolgadelta werden uns der Reichtum, die Schönheit und auch die unermessliche Weite der russischen Natur imposant vor Augen geführt.

Anbieter: Conrad
Stand: 19.05.2019
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Buch - Der Andere Kosmos
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Alexander von Humboldt ist weltweit bekannt und wird verehrt als europäische und globale Integrationsfigur.70 Jahre der Forschung, 70 Orte der Publikation, 70 ausgewählte Texte: Der internationalste Publizist der Goethezeit ist als Meister der kleinen Formen neu zu entdeckenAlexander von Humboldts Aufsätze, Artikel und Essays haben eine einzigartige Verbreitung erfahren: An die 800 Texte in 15 Sprachen zu 30 Disziplinen aus 750 Medien an 250 Publikationsorten auf 5 Kontinenten. 70 Jahre lang hat er veröffentlicht - von 1789 bis 1859. ´Der Andere Kosmos´ enthält eine Auswahl von 70 Texten, aus jedem Jahr einen, die sein Werk, sein Forschen, sein Denken und sein Leben exemplarisch abbilden.Dazu gehört der berühmte Selbstversuch mit Zitteraalen, den er in Südamerika unternommen hat. Diese Tiere können mit ihren elektrischen Schlägen Pferde töten. Humboldt hat es überlebt und ausführlich darüber berichtet. Dazu gehört auch sein letzter Brief an die Öffentlichkeit, den er kurz vor seinem Tod im Alter von 90 Jahren verfasste und der weltweit publiziert wurde. Dieser Text ist ein launiger ´Ruf um Hülfe´. Humboldt bittet darin höflich, aber nicht ohne ungeduldigen Unterton, ihn mit diversen Anliegen zu verschonen, inklusive des Angebots, ihn häuslich zu pflegen, zu zerstreuen und zu erheitern. Denn seine Zeit werde jetzt knapp, und er wolle sie seiner Forschung widmen.´´Der andere Kosmos´´ versammelt 70 Texte aus dem neu zu entdeckenden publizistischen Oeuvre Alexander von Humboldts.Der prachtvolle Groß-Oktav-Band im Format 17 x 24 ist in der Minion gesetzt, zweifarbig auf holzfreiem und alterungsbeständigem Werkdruckpapier gedruckt, in Fadenheftung stabil gebunden und enthält ein Lesebändchen. Einbandmaterial ist ein geprägtes graues Feinleinen, von einem farbigen Schutzumschlag aus halbtransparentem Kunststoff geschützt, gestaltet von der Berliner Agentur Focus Echo.Humboldt, Alexander vonALEXANDER VON HUMBOLDT, geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787-1792). Anschließend arbeitete er im preußischen Bergdepartement. Er erfand Apparate zum Arbeitsschutz unter Tage und führte neurophysiologische Selbstversuche durch. Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799-1804). Auf dem Chimborazo stellte er einen bergsteigerischen Höhenweltrekord auf und diagnostizierte die Symptome der Höhenkrankheit. Er zeichnete, beschrieb und untersuchte den später nach ihm benannten Pinguin, den Meeresstrom und den Schall-Effekt. Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805-1838). Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er zum Kammerherrn des preußischen Königs und zum Staatsrat ernannt. Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien, die er in drei Bänden unter dem Titel Asie centrale (1843) auswertete. Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849) und den fünfbändigen Kosmos (1845-1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben Alexander von Humboldts Büchern zeugen die weltweit erschienenen rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays von dem ungeheuren Fleiß und dem weiten intellektuellen Horizont dieses herausragenden Forschers. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie werden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.Nehrlich, ThomasTHOMAS NEHRLICH, Literaturwissenschaftler und Dozent am Berner Germanistik-Institut, führt zusammen mit OLIVER LUBRICH, Professor am Institut für Germanistik der Universität Bern, das Editionsteam der Berner Ausgabe.

Anbieter: Yomonda.de
Stand: 08.05.2019
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Kolonialer Wettstreit
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Ein weiter Weg ist es von Europa bis nach Asien, von Ozean zu Ozean, auch heute noch. Am Tag sieben der Bahnfahrt überquert der internationale Zug Nr. 20 aus Moskau den hohen Bau der Brücke des Songhua-Flusses. Reisende, die nicht das Flugzeug nehmen, brauchen Geduld; gute Lektüre an Bord ist ein teurer compagnon de voyage. Unverhofft liegen zahlreiche Flussschiffe und Fährboote am Südufer im trüben Wasser, dahinter glitzern die Glasfronten der neuen Hochhäuser Harbins in der Mittagssonne. Der Reisende ist entzückt, nach einer langen Woche Taiga, Grassteppe und isolierter Siedlungspunkte plötzlich in eine Stadt einzufahren. Den Augen bleibt kaum Zeit, sich an den neuen Anblick zu gewöhnen. Wenige Minuten später, wie jeden Donnerstag halb eins Pekinger Zeit, hält der Zug am Hauptbahnhof von Harbin. Durch einen schmalen Gang geleitet, ist bald der Blick auf den ausladenden Vorplatz frei: schlichte Hotel-Zweckbauten und eine unterirdische Einkaufspassage. Ein eher bedrückendes Gefühl, ein kahler Platz voll mit Autobussen, Taxen und Menschen. Wo ist das alte, so bekannte Jugendstil-Empfangsgebäude des Bahnhofs, der einmal Harbin Zentralbahnhof hieß? Wo ist die Kathedrale des Heiligen Nikolaus? Wo ist das russische Harbin? Erst auf der Anhöhe der Straße der Roten Armee, die in alten Registern noch als ´´Bahnhofsprospekt´´ verzeichnet ist, stößt der Besucher auf einige Gebäude, die stutzig machen, russische und sowjetische Spuren allerorten: ein Denkmal zu Ehren der Helden der Roten Armee und unweit davon die einstige Hauptverwaltung der Ostchinesischen Eisenbahn, ein ebenso prominenter Jugendstilbau, von einer grün getünchten Mao-Skulptur vor dem Eingang verstellt. War Harbin also ein russischer Ort? Harbin war eine russische, ebenso eine chinesische, aber auch eine japanische, koreanische, jüdische und polnische Stadt. Doch heute ist Harbin vor allem eine chinesische Metropole, deren Stadtbild nur noch fragmentarisch an die ebenso kurze wie komplexe Geschichte erinnert. Die Stadt am Songhua-Fluss war gleichermaßen Knotenpunkt und Nebenprodukt der Ostchinesischen Eisenbahn (russisch: Kitajskaja Vostoãnaja Ïeleznaja doroga, chinesisch: Daqing dongsheng tielu beziehungsweise Zhongdong tielu), Zentrum jenes exterritorialen, quer durch Nordostchina verlaufenden Teilstücks der Transsibirischen Eisenbahn. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Geschichte der Ostchinesischen Eisenbahn von ihrer Planung und ihrem Bau am Ende des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Übergabe durch die Sowjetunion an die Volksrepublik China im Dezember 1952. Die Bahn fungierte zugleich als Verkehrs-, Kommunikations-, Eroberungs- und Kolonisationsmittel von Chinas Nordosten - jener in vielen Sprachen als Mandschurei bekannten Region -, und dies im Dienst ganz unterschiedlicher Mächte und Kulturen. Zentrales Anliegen der Studie ist dabei die Untersuchung der Kolonisierung und Kultivierung eines Raums durch die Bahn, die damit gleichsam zum ´´Kulturträger´´ wird. Die Geschichte der Bahn ist folglich gleichzeitig eine Geschichte der (nördlichen) Mandschurei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, eines zunächst dünn besiedelten und isolierten, jedoch rohstoffreichen und - nicht zuletzt infolge des Bahnbaus - strategisch wichtigen Gebietes, auf das sich die imperialen und kommerziellen Interessen Russlands und Japans richteten. Die Mandschurei - ein Gebiet größer als Italien, Frankreich und Großbritannien zusammengenommen - ist Menschen in Europa hauptsächlich als das Anbauland der Sojabohne, Hauptschauplatz des Russisch-Japanischen Kriegs oder als Japans Marionetten-Kaiserreich Mandschukuo geläufig. In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts nannten Publizisten die Region ´´Balkan des Fernen Ostens´´ oder ´´Land der Hoffnung´´. Cineasten mögen den Namen dieser Geschichtsregion, die heute wieder ein integraler Bestandteil Chinas ist, aus John Frankenheimers Thriller Botschafter der Angst oder Bernardo Bertoluccis Monumentalfilm Der letzte Kaiser kennen. Die Mandschurei grenzt im Norden und Osten an Sibirien und das fernöstliche Russland. Im Südosten stößt die Region an die lange Zeit von Japan kontrollierte koreanische Halbinsel. Das Gelbe Meer, der Golf von Bohai und die Große Mauer fassen die Region im Süden ein und bilden mit dem Westen, wo die Innere und Äußere Mongolei beginnen, die Verbindung zum chinesischen Kernland. Ein weiter Weg ist es von Europa bis nach Asien, von Ozean zu Ozean, auch heute noch. Am Tag sieben der Bahnfahrt überquert

Anbieter: buecher.de
Stand: 13.05.2019
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